2009/01 Testbericht Klipsch P-39F Image Hifi
George Clooney statt John Wayne!"... so lautet der Titel des eben gerade erschienenen Tests der Klipsch P-39F in der ersten Ausgabe 2009 des Fachmagazins image hifi. Zitat:"Öha! Klipsch, bisher eher bekannt für rustikales Hauruck-Design, macht jetzt mit wohlgestalteten Schallwandelern auf sich aufmerksam... Mit Palladium reiht sich Klipsch ein bei den Hornlautsprecherbauern, die Hornlautsprecher für Nichthornlautsprecherhörer bauen... Das Credo von Paul W. Klipsch... der Ur- und Übervater postulierte einst sinngemäß: Das Horn herrscht, alles andere saugt... Paul Klipschs Maxime wurde jetzt geschickt mit der Neuzeit verbandelt, elegant ins Jetzt übersetzt.... Im obersten Klipsch-Kosmos gab es so etwas bisher nicht. Dort regierten einsam die Dinos (Anm. gemeint sind Klipschorn, Cornwall und "Kollegen")...Und damit legt das Klipsch-Flaggschiff ab, kommt in Fahrt... Mich hält es kaum auf dem Platz, als endlich die ersten Töne der - noch nicht einmal penibel ausgerichteten und wackelfrei justierten - P-39F im Wohnzimmer erklingen... Die Klipsch besitzt das gewisse Etwas, das gar nicht lang entdeckt werden will, vielmehr unmittelbar präsent und mit der Musik in den Raum sprudelt... Mit absoluter Souveränität erledigt die P-39F dann eine Disziplin, für die Schallwandler dieser Liga selbstverständlich sein sollte, und für Klipsch-Produkte allemal: Pegelfestigkeit, Belastungsprobe, Stressresistenz - nennen Sie das, wie sie wollen.
Was gefällt: Durchhörbarkeit, Drive, Druck, Donner & Dynamik auf höchstem Niveau - und Disziplin!
Was fehlt: Dem Autor Platz und Penunzen. Leider.
Was überrascht: Vorzügliche Klangbilanz - und doch echt Klipsch.
Was tun: Pusistisch-klangvolle Amp-Optionen gibt's schon ab etwa 200 Euro. Ernsthaft!


